Auf den folgenden drei Seiten finden Sie eine kurze Zusammenfassung zu den jeweiligen Modulen. Um Ihnen einen Anhaltspunkt zu geben, welche Module nun für Sie in Frage kommen könnten, möchten wir zunächst drei verschiedene Benutzergruppen skizzieren. Diese gestalten sich wie folgt:
Im Folgenden charakterisieren wir die einzelnen Gruppen kurz. Gruppe 1 benutzt den PC hauptsächlich zum Arbeiten und hat kein Interesse, eine mögliche Systeminstabilität in Kauf zu nehmen, um Mehrleistung zu erhalten. Gruppe 2 verhält sich im Wesentlichen ähnlich, jedoch sind hier die Benutzer nicht abgeneigt das ein oder andere einmal auszuprobieren und können sich durchaus vorstellen das System zu übertakten, wenn einmal (kurzfristig) mehr Leistung zur Verfügung stehen soll. Gruppe 3 beinhaltet den klassischen Overclocker, der das System bis an die Grenzen der Belastbarkeit ausreizen möchte um ein Maximum an Performance zu erzielen.
Entsprechend der oben vorgenommenen Einteilung kommen wir nun zu unserem Fazit. Auf dieser Seite finden Sie alle Module, die für Gruppe 1 in Frage kommen, auf der nächsten jene für Gruppe 2 usw. Die jeweils höher angesiedelte Stufe beinhaltet natürlich stets die darunter gelegene(n).
Für rund 100 Euro bekommt man mit den beiden Corsair-Speicherriegeln eine gute Leistung bei niedrigen Timings. Da sich das Potenzial für Übertaktungen in Grenzen hält und sich auch sonst nicht wirklich Unterschiede zu den weiter unten aufgeführten Modulen von takeMS und MDT ergeben, gibt es aber trotz der lebenslangen Garantiezeit keinen Grund, hier rund 30 Prozent mehr auf den Tisch zu legen. In Sachen Optik machen die Module dank schwarzem Heatspreader natürlich einiges her, doch sollte die resultierende Leistung im Vordergrund stehen.
Zwar bietet der Infineon Speicher für seine Preisklasse ein hervorragendes Potenzial, jedoch hinterlassen die lahmen Timings bei 200 MHz einen faden Beigeschmack, der letztendlich verhindert, dass wir einen Award vergeben. Dennoch: Für Office-Rechner sind die Single-Rank-Module bestens geeignet und auch zu einem kleinen Overclocking sagen sie nur ungern "Nein". Für gut 70 Euro bekommt man hier zwei solide Module.
Seine Aufgabe, bei 200 MHz stabil zu laufen, erfüllt der HyperX Speicher aus dem Hause Kingston zwar, jedoch ist er im Schnitt mit 90 Euro immer noch rund 20 Prozent teurer als die Module von MDT bzw. takeMS. Einen wirklichen Kaufgrund gibt es also nicht zumal er noch weniger Potenzial für Übertaktung bietet als eben genannte DIMM-Kits der Konkurrenz. Optisch gesehen sind die Module jedoch ein echter Hingucker in jedem Gehäuse.
Hier stimmt das Preis/Leistungs Verhältnis voll und ganz, der Kunde bekommt für rund 70 Euro (zwei Riegel) eine Leistung geboten, die sich im Bereich von Taktfrequenzen um 200 MHz bei akzeptablen Timings durchaus mit der Konkurrenz messen lassen kann. Auf bunte Heatspreader wurde zwar verzichtet, aber auch ohne diese verrichten die beiden Module ihre Arbeit ohne Probleme. Verdient hier an dieser Stelle also unser bekannter Preis/Leistungs-Award.
Theoretisch hätten wir den Text wenige Zeilen weiter oben über MDT kopieren und hier einfügen können. Unterschied zwischen den beiden Kits gibt es eigentlich keine - auch preislich liegen sie auf dem selben Niveau. Deshalb gibt es auch hier einen Preis/Leistungs-Award, denn der Anschaffungspreis von ebenfalls gut 70 Euro geht hier Hand in Hand mit einer soliden Leistung.
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