Konkurrenz belebt das Geschäft, Rivalitäten stacheln die Beteiligten zu Höchstleistungen an. Was für Fußballfans im Ruhrgebiet Dortmund gegen Schalke ist, sind für Gamer die Klassiker Xbox gegen Playstation, Call of Duty gegen Battlefield – oder eben im Bereich Grafikkarten Nvidia gegen AMD. Wir schauen uns an, wie es um das Duell der beiden Grafikgiganten momentan steht.
So sieht es aus
Einige Zeit lang hatte AMD einen größeren Marktanteil als Nvidia – heute aber dominieren die Karten von Nvidia, wie ein einfacher Blick auf das Angebot führender Online-Händler verrät. Eine Analyse des US-amerikanischen Forbes-Magazins (hier im englischen Original) macht dafür nicht nur eine fragwürdige Politik hinsichtlich neuer Chips verantwortlich – die Radeon R9 285 war langsamer als sein Vorgänger – sondern auch Fehler bei der Preispolitik: Durch Preissenkungen für Karten mit 290er-GPU wurden die Karten zum Go-to-Produkt für Bitcoin-Miner. Die kauften riesige Bestände der Karten auf, was zu Lieferengpässen führte – folglich kauften mehr Spieler Nvidia-Karten, woraufhin auch die Spieleindustrie ihre Titel häufiger für Nvidia-Modelle optimierte. Ein Teufelskreis, der AMD nachhaltig geschwächt hat. Aktuell behält Nvidia mit seiner Pascal-Generation die Oberhand und stellt mit den verschiedenen Modellen der GTX-10-Serie die bessere Chip-Familie. Gerade hinsichtlich Preis/Leistung hat man mit den 1050er-Modellen gut vorgelegt (Test).
Das ist zu erwarten
Eigentlich hatte alle Welt damit gerechnet, dass Nvidia im Januar auf der CES in Las Vegas die neue GTX 1080 Ti präsentieren würde. Stattdessen präsentierte man den verbesserten GeForce NOW-Dienst für Cloudgaming – und das zu einem recht sportlichen Preis. Allein angesichts dessen ist der Service keine ernsthafte Alternative zum Kauf einer High-End-Karte, sofern man gern länger als ein paar Minuten pro Monat daddelt. Eventuell möchte Nvidia warten, bis Näheres zu AMDs Vega-Karten bekannt ist, mit denen AMD im High-End-Bereich wieder angreifen will – die ersten Modelle werden für Sommer erwartet.
Mit Nvidias 1080 Ti wird aber auf jeden Fall zu rechnen sein – vor allem im Hinblick auf VR scheint die neue Pascal-Architektur selbst der Titan X haushoch überlegen zu sein. Eins spricht aber wiederum für AMD: Viele Nvidia-Nutzer finden es befremdlich, dass die neusten Treiber nur noch über die – ansonsten recht überflüssige – GeForce Experience heruntergeladen werden können. Gerade Hardware-Enthusiasten lassen sich nun einmal ungern mit derartigen registrierungspflichtigen Zusatzprogrammen ohne wirkliche Daseinsberechtigung gängeln. AMD bietet nach wie vor klassische Treiberdownloads an.
Trotzdem ändert das wenig an der Ausgangssituation. AMD muss mit den Vega-Karten auf jeden Fall überzeugende Performance bieten, um sich im High-End-Bereich neu zu etablieren – Nvidia hat es sich dort in den letzten Jahren ziemlich gemütlich gemacht.
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