Der deutsche Halbleiterproduzent Infineon hat im dritten Quartal seines laufenden Geschäftsjahres einen Nettoverlust in Höhe von 56 Mio. Euro oder 0,08 Euro pro Aktie hinnehmen müssen. Grund für das Minus waren Rückstellungen von 184 Mio. Euro im Zusammenhang mit Untersuchungen im DRAM-Wettbewerbsverfahren in den USA und Europa, teilte das Unternehmen mit. Der Konzernüberschuss vor Rückstellungen konnte gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (Q3 2003: minus 116 Mio. Euro) mit 107 Mio. Euro ins Plus drehen.
Der Quartalsumsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 30 Prozent auf 1,91 Mrd. Euro an. Hauptverantwortlich für den Umsatzzuwachs waren höhere Preise für Speicherprodukte und eine gestiegene Nachfrage nach Produkten im Segment Sichere Mobile Lösungen. In beiden Segmenten konnten deutliche Umsatzsteigerungen von 43 Prozent bzw. 38 Prozent verzeichnet werden, während der Umsatz im Bereich drahtgebundene Kommunikation um 13 Prozent nachgab.
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