ARTIKEL/TESTS / Außerirdisch: Foxconn MARS P35 im Test

Fazit

Auf den vorherigen 13 Seiten haben wir ausführlich Informationen zum Foxconn MARS gesammelt und möchten unseren Lesern nun auch noch ein abschließendes Fazit mit auf den Weg geben.

Der Lieferumfang des Mainboards macht schon beim Öffnen der Verpackung klar, in welche Richtung man sich orientiert und wer die Zielgruppe sein soll. Abgesehen von einer Stromversorgung für externe SATA-Laufwerke gab es hier nichts zu bemängeln. Großzügig war man auch bei der Ausstattung der Platine, was sich nicht nur in der Schnittstellenvielfalt wiederspiegelt. Zu den Schnittstellen sei gesagt, dass wir insgesamt mit den Messwerten zufrieden waren, was jedoch nicht auf die FireWire-Performance zutrifft: Mit knapp 31 Megabyte pro Sekunde liegt das MARS klar hinter den Konkurrenten im Feld. Der Flaschenhals scheint hier jedoch nicht das Mainboard zu sein, sondern der TSB43AB22A Controller-Chip von TI, der auch auf dem IP35 von Abit zum Einsatz kommt und dort gleiche Ergebnisse zutage bringt. Eventuell sollte man bei einer nächsten Revision den FW-Controller wechseln und damit den Durchsatz steigern. Ansonsten waren wir mit der Performance der Platine speziell in den Benchmarks zufrieden, auch wenn das P5K Premium von Asus in der Regel noch einen Tick schneller sein konnte. Abgerundet wird das ganze durch ein solides BIOS, gute Ergebnisse in Sachen Overclocking, Bedienelemente zum Betrieb ohne Gehäuse und die bislang beste Kühlung im Testfeld. Durchschnittlich bleibt jedoch die Onboard-Audiolösung, die besonders bei den Störabständen gegen Asus und Gigabyte das Nachsehen hat.

Alles in Allem waren wir mit der gezeigten Leistung zufrieden. Zur absoluten Empfehlung für den Enthusiasten müsste das Board in der nächsten Auflage aber noch ein wenig zulegen, um sich in allen Disziplinen hervorragend zu schlagen und vielleicht einen Award zu erhalten. Aktuell liegt der Preis für das Foxconn MARS bei etwa 180 Euro (Quelle: Geizhals.at, Stand: 10/2007), was sicherlich nicht günstig aber für das angepeilte Segment in Ordnung ist.

Pro / ContraBewertung
Top Lieferumfang und Ausstattung
Overclocking-Potenzial
Gute Kühllösung
DDR2-1066-Support
FW-Performance
Leistung
Ausstattung
Lieferumfang
Funktionalität
Overclocking
Treiber & Software
Preis/Leistung
1,7
1,7
1,3
1,7
1,3
2,0
2,3
1,8
Gesamtnote

Anhang: Gesamtrating

Gesamtrating
Asus P5K Premium (P35)
100,0
Foxconn MARS (P35)
99,0
Abit IP35 (P35)
98,6
Gigabyte X38-DQ6 (X38)
97,7
Gigabyte P35C-DS3R (P35)
96,8
Angaben in Prozent (mehr ist besser)

Autor: Patrick von Brunn
T-FORCE XTREEM DDR5-8000 Desktop Black
T-FORCE XTREEM DDR5-8000 Desktop Black
T-FORCE XTREEM DDR5-8000

Mit dem T-FORCE XTREEM bietet TEAMGROUP einen DDR5 Desktop-Memory mit Geschwindigkeiten von bis zu 8.200 MHz an. Wir haben uns das DDR5-8000 Kit mit 32 GB im Test genauer angesehen.

TEAMGROUP T-FORCE DELTA RGB DDR5-6000
TEAMGROUP T-FORCE DELTA RGB DDR5-6000
DELTA RGB DDR5-6000

Mit dem T-FORCE DELTA RGB bietet TEAMGROUP eine Familie von extravaganten DDR5-DIMMs an. Wir haben ein 32 KB Kit mit zwei 6.000 MHz Modulen in einem Praxistest genau unter die Lupe genommen.

DDR5 RAM-Konfigurationen im Test
DDR5 RAM-Konfigurationen im Test
RAM-Konfigurationen

Ist Dual-Channel zwingend erforderlich und welche Rolle spielt die Größe des Arbeitsspeichers für die Praxis? Wir haben uns verschiedene RAM-Konfigurationen auf einem Intel-System mit DDR5-Speicher angesehen.